Noch kein druckbares Modell? Wähl deinen Weg
Du musst nicht mit einer fertigen 3D-Datei anfangen. Welcher Weg zu einem druckbaren Modell passt, hängt daran, was du schon hast: eine Idee mit Maßen, einen Gegenstand in der Hand, oder ein bestehendes Teil, das du nachbauen willst.
Zu einer druckbaren Datei führen drei Wege: CAD, 3D-Scannen und Reverse Engineering. Hast du ein Funktionsteil mit klaren Maßen und Anforderungen, ist CAD der Weg — ein exaktes, parametrisches Modell, das du später noch ändern kannst. Hast du einen Gegenstand mit organischer oder verwickelter Form, kommt 3D-Scannen ins Spiel, das die Oberfläche als Netz festhält. Willst du ein bestehendes, nicht mehr erhältliches Teil nachbauen, heißt das Reverse Engineering, und dort ergänzen sich Messen und Scannen.
Die Wege schließen sich nicht aus. Eine gescannte Form ist noch kein CAD-Modell, das du bequem änderst, und ein Reverse-Engineering-Auftrag nutzt oft beides. 3D-Scannen und Reverse Engineering bieten wir als Leistung an, den Modellierschritt danach genauso: aus Skizze, Maßen oder einem bestehenden Beispiel wird eine druckfertige Datei.
Was alle drei Wege teilen: je konkreter deine Angaben, desto verlässlicher das Ergebnis. Maße, eine Skizze, ein Foto mit einem Lineal daneben oder gleich der Gegenstand selbst machen den Unterschied zwischen einem Modell, das stimmt, und einem, das geraten ist. Steht das Modell, geht es bei Dateien weiter — Format, Maßstab und Geometrie —, und wie genau ein Teil im Druck wird, steht bei Druckqualität.
Welcher Weg passt zu dir?
Vier Ausgangslagen, vier Antworten. Für organische Formen mit feinem Detail ist SLA dabei meist der bessere Druck als FDM. Soll aus dem Modell später einmal eine Serie werden, sag das gleich dazu, dann wird von Anfang an für die Fertigung optimiert.
Für Geschäftskunden ist auf Wunsch eine Verschwiegenheitserklärung möglich, wenn ein Entwurf noch nicht nach außen soll.
Funktionsteil mit klaren Maßen: CAD-Modellierung. Exakt und parametrisch; du lieferst Maße, Skizzen oder eine technische Zeichnung.
Organische oder verwickelte bestehende Form: 3D-Scannen. Hält die Form als Netz fest — passend, wenn sie mit Maßen kaum zu beschreiben ist.
Bestehendes oder gebrochenes Teil nachbauen: Reverse Engineering. Messen oder scannen, je nach Form und nötiger Genauigkeit.
Nur eine Idee oder ein Foto: Fang bei CAD an, gern über unsere 3D-Modellierung. Ein Foto allein ist keine Grundlage für ein maßhaltiges Teil.
In dieser Rubrik
Drei Wege von der Idee oder vom Gegenstand zu einem druckbaren 3D-Modell.
Parametrisches CAD für Funktionsteile und welche Angaben du dafür mitschickst.
Wann Scannen für organische oder verwickelte Formen passt und wo es an seine Grenzen kommt.
Ein nicht mehr erhältliches oder gebrochenes Teil neu aufbauen: messen oder scannen, und was du mitschickst.
Häufige Fragen zur 3D-Modellierung
Sag, was du machen willst und was du schon hast — Maße, ein Foto oder den Gegenstand selbst. Dann schauen wir uns den Weg zu einem druckbaren Modell an.